Autoversicherung: Versicherer nimmt Kunden nach Unfall mit Kurzkennzeichen in Regress

Ein Kurzkennzeichen (Gelbes oder Rotes Kennzeichen) darf nur zum Zwecke von Überführungs-, Probe- oder Prüfungsfahrten und damit verbundenen Fahrten wie z.B. zum Tanken, zur Reinigung und zur Reparatur oder Wartung genutzt werden.

Wer das Kurzkennzeichen allerdings nicht nur zu diesen gemäß Versicherungsvertrag vorgeschriebenen Zwecken nutz und einen Unfall verursacht, muß den Schaden selbst bezahlen. Denn der Versicherer nimmt den Kunden in Regress. Das hat das Amtsgericht Berlin Mitte mit Urteil vom 12. Dezember 2018 entschieden (7 C 3118/18).